Ein scheinbar harmloser Maifeiertag in einem fränkischen Dorf. Die ganze Gemeinde ist versammelt: Pfarrer, Freunde, Mutter und ein Alleinunterhalter. Nur der Vater fehlt. Über sein
Verschwinden breitet sich das Schweigen der Gemeinde, eine kollektive Verdrängung.
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Eine junge Frau verlässt ihre Heimat, sie "hat etwas verlassen oder auch jemanden." Ihre neue Heimat bleibt namenlos und ist doch bald als Los Angeles erkennbar.
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Winter 1990. Ein Dorf in Schwaben. Der an Auftragsmangel leidende Garten- und Landschaftsgärtner Martin telefoniert auf gut Glück mit den Stadtplanungsämtern in Osten und landet den ganz großen Coup in Dresden.
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Hermann kennt die Stadt wie kein anderer. Er hat Berlins ersten Kokainexpress aufgezogen, eine Art Pizza-Service ohne Pizza. Zu seinen Kunden gehört auch die Journalistin Lydia Sonntag, mit der er ein Verhältnis eingegangen ist. Er will es beenden.Doch dann geht etwas schief und sie ist tot. Als Hermann versucht, seine Spuren zu verwischen, gerät er in den Bann der Ereignisse, die Lydias letzte Lebenstage prägten: Der Mord an einem Architekten und eine verschwundene Frau.
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KRIMI
Friedrich Becker wurde entführt. Der biedere, nicht wirklich erwachsen gewordene Münchner Student ist „von Beruf Sohn“ und lebt nicht schlecht vom Geld seines steinreichen Vaters und Werbegurus Helmut Becker.
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Der politische Loest
Am 16. Juni 2009 wird der Deutsche Nationalpreis u. a. an Erich Loest verliehen. Er gehörte und gehört zu den führenden Schriftstellern Deutschlands; als wortmächtiger Autor und Chronist des 20. Jahrhunderts ist er eine herausragende Person der deutschen Öffentlichkeit.
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"Als die Weimarer Republik starb, war ich ein Kind. Als das 'Tausendjährige Reich' zugrundeging, war ich ein Jüngling. Als der DDR-Sozialismus zusammenbrach, war ich ein Mann. Wenn das Gegenwärtige sterben wird, werde ich nicht mehr sein. Die Tragik des Alters ist das Überleben." Werner Heiduczek, der Autor des DDR-Kultromans "Tod am Meer" und Verfasser vieler anderer preisgekrönter Bücher, erzählt sein Leben.
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