Der buchwissenschaftliche Almanach trägt den Namen Flachware. Als solche bezeichnen genervte Ausstellungsmacher Bücher mithin, denn sie gelten ihnen als schwer präsentierbar. An dieses Nicht-in-den-Rahmen-Passen knüpfen wir an: Flachware bietet Platz für ungewöhnliche Themen und Blickwinkel. Wie sein Titel schließt auch das Jahrbuch selbst die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Buch ein, sei es der Kodex oder der Kindle. Flachware ist das Produkt studentischer Initiative. Die Beiträger sind sowohl Studenten als auch Absolventen, Doktoranden und namhafte etablierte Fachwissenschaftler. Insgesamt will dieses Jahrbuch keine weitere angestaubte akademische Publikation sein, sondern der Disziplin mit frischen Fußnoten Anregung bieten.
Inhaltsverzeichnis + Editorial -
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--->Artikel über Flachware in der Mitteldeutschen Zeitung (25.11.2010)
Pressestimmen:
"Leipziger Buchmesse ja, aber Leipziger DDR-Vergangenheit, wen interessiert das außerhalb von Leipzig oder vielleicht noch den neuen Bundesländern? Die erste Ausgabe von Flachware. Fußnoten der Leipziger Buchwissenschaft legt einen fast 300 Seiten starken Beweis vor, dass es buchkulturell wie gesellschaftspolitisch spannend ist, sich damit zu beschäftigen."
"Flachware Nummer eins jedenfalls hat sich als probates Mittel gegen die Krise des Buches und vor allem gegen die vielleicht bedrohlichere Krise des Wissens gut eingeführt."
(Evelyne Polt-Heinzl, Literaturhaus Wien, 29.08.2011)zum Artikel"In dem von Eyk Henze und Patricia Zeckert herausgegebenen Band geht es unter anderem um DDR Verlage "im Schwebezustand zwischen Plan und Markt", mittelalterlichen Buchschmuck, die Suhrkamp-Kulturund Bibliothekare als Bücherdiebe."
(Aus dem Antiquariat. Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler, Neue Folge 9 (2011) Nr. 2)
zum Artikel
"Das Buch zum Buch" - Rezension und Interview mit den Herausgebern der Anthologie "Flachware" bei mephisto97,6
nachhören"Insgesamt füllen mehr als 20 Studierende, Absolventen, Doktoranden und Fachwissenschaftler den Almanach, der in unterschiedlichen Kapiteln historische
Themenfelder, zeitgenössische Trends und aktuelle Forschungsfelder vorstellt."
"In Schwing das Tanzbein, Kumpel, hat sich Franziska Galek in Anlehnung an das damalige Motto Greif zur Feder, Kumpel den tanzenden Arbeitern gewidmet. [...] Amüsant und kurzweilig schreibt die Autorin dann über die unterschiedlichen Berufsbilder, die Frauen- und Männerquote und die Zusammenarbeit mit anderen proletarischen Kulturschaffenden."
(Detmar Oppenowski, Mitteldeutsche Zeitung, 26.11.2010) zum Artikel"Die Nr. 1 steht schon einmal vorsichtig auf den Buchrücken gemalt. Man kann also damit rechnen, dass Leipzigs Buchwissenschaftler künftig weitere Sammelbände herausbringen mit Texten rund um ihr Fachgebiet, das ein aufregendes und spannendes ist, wenn man erst einmal mit dem Buchfieber infiziert ist."
(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 12.11.2010) zum Artikel
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