Die Tübke Stiftung Leipzig widmet sich dem künstlerischen Erbe und Andenken eines der wichtigsten Gründerväter der Leipziger Schule, dem Maler und Grafiker Werner Tübke (1929-2004). Bereits zwei Jahre nach der Gründung der Stiftung im Mai 2006 begann die wissenschaftliche Aufarbeitung der umfangreichen Sammlung von über 300 Werken aus dem Nachlass. Nach dem Bestandskatalog der Gemälde, der im Frühjahr 2008 im Plöttner Verlag erschien, widmet sich nun der Folgekatalog den insgesamt 82 Zeichnungen und Aquarellen, die bedeutende Einblicke in sieben Jahrzehnte künstlerischen Schaffens geben. In thematischen Rubriken wird Einblick gegeben in das Frühwerk und die Kindheit Werner Tübkes, in den Alltag des Zeichners, seiner Kunst des Porträts und in dessen zeitgeschichtliche Interventionen. Es werden Vorarbeiten, Skizzen und Studien zu bedeutenden Auftragswerken beschrieben, zum Panoramagemälde in Bad Frankenhausen, zu zahlreichen Reisen, italienischen Inspirationen und zum Spätwerk. Der Bestandskatalog würdigt die zum Teil erstmalig publizierten Zeichnungen und Aquarelle in ausführlichen, wissenschaftlichen Analysen und in beeindruckender fotografischer Qualität.
über den Künstler
Pressestimmen
"Das Besondere ist dabei, dass der Gesamtbestand sich über den Zeitraum von 1936 bis 2004 erstreckt, also von den ersten Versuchen des Malers bis hin zu seinen letzten Arbeiten. Damit wird ein umfassender Blick auf das Werk Tübkes ermöglicht."
"Jedem Werk wurde dabei eine individuelle Betrachtung gewidmet, ein 'Novum' des Katalogs [...] wobei die Novität weniger in der Erstveröffentlichung eines Bildes als vielmehr in den sorgfältigen Einzelanalysen und der dafür herangezogenen, 'bisher unzugänglichen Quellen aus dem Nachlass Werner Tübkes' liegt."
"Die ganzseitigen Abbildungen eint eine hohe Qualität und die Entscheidung, alle Gemälde mit Rahmen abzubilden, ist absolut begrüßenswert."
"Die sorgfältigen Bildbeschreibungen und die (kunst-)historische Kontextualisierung lassen einen ausführlichen Blick auf den Künstler Werner Tübke, auf Entwicklung, Einflüsse und Wirken zu."
"[...] macht die vorrangige Darstellung der verschiedenen Facetten künstlerischer Aspekte der besprochenen Bilder aus dem Bestand der Tübke-Stiftung Lust auf mehr. "
(Simone Fleischer, Sehepunkte 11/2011, Nr. 3)
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