Antoine Tessen ist der größte lebende Künstler darin, Porzellan zu formen, kürt immer wieder schöne Frauen zu Musen, besitzt eine Porzellan-Sammlung die den Neid aller Museen der Erde erweckt und liebte einst die Gräfin Gernhaym, seine Gönnerin. Als er Marguerite trifft, eine New Yorker Galeristin, schickt sich der geheimnisvolle Künstler an, noch einmal mit zarten Federstrichen zarteste Bande zu knüpfen und beginnt bei den Sitzungen für Marguerites Figur seine Lebensgeschichte zu erzählen, die untrennbar mit der Historie des Porzellans verbunden ist.
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Günter Richter erzählt in skurril-komischen Episoden die Lebensgeschichte seines fiktiven Kollegen Balthasar aus Lindelein, der sich aufmacht, um die Formel für unsterbliche Kunst zu finden.
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Mit Blaulicht durch die Straßen jagende Krankenwagen sind in jeder Großstadt ein alltäglicher Anblick, doch in dieser einen Stadt an diesem einen Tag entscheidet Arthur, dass sich dieser Krankentransport von allen anderen unterscheiden soll: Arthur, alt und schon etwas gebrechlich, kidnappt den Krankenwagen und eine Irrfahrt durch das abendliche Perth beginnt. In dieser absurden Situation, auf diesem beengten Raum, berühren sich schließlich die Lebenswelten von fünf Menschen, die unterschiedlicher wahrlich nicht hätten ausfallen können.
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Jede Entscheidung erschafft zwei mögliche Realitäten. Warum muss es einen dann gerade in eine der unschönen verschlagen? Felix Steiner lebt im Jahr 2030, wo Menschen spurlos verschwinden oder grausam ermordet werden. Für ihn nur abstrakte Fälle in den Medien, bis er selbst verschwindet.
Ein Uniprofessor setzt sich mit seiner SS-Vergangenheit auseinander — ein packender Roman zum Thema Vergangenheitsbewältigung und eine sensible Beschreibung eines Generationsdrama.
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Der alte Industrielle Kolben Müller wird tot auf seinem Segelboot am Ufer des Cospudener Sees gefunden. Ein Motiv für die Tat scheint es nicht zu geben. Noch am selben Tag entdecken Fußgänger im Auenwald die Leiche der Studentin Melanie. Ihr wurde nach allen Regeln der ärztlichen Kunst die Leber entnommen. Die Morde scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Die Ermittlungen führen die Polizisten in die Welt der Gelegenheitsprostitution der Striptease-Bars.
Hermann kennt die Stadt wie kein anderer. Er hat Berlins ersten Kokainexpress aufgezogen, eine Art Pizza-Service ohne Pizza. Zu seinen Kunden gehört auch die Journalistin Lydia Sonntag, mit der er ein Verhältnis eingegangen ist. Er will es beenden.Doch dann geht etwas schief, und sie ist tot. Als Hermann versucht, seine Spuren zu verwischen, gerät er in den Bann der Ereignisse, die Lydias letzte Lebenstage prägten: Der Mord an einem Architekten und eine verschwundene Frau.
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Präzisen Reisebeobachtungen stehen Gedichte gegenüber, die Christophe Fricker, selbst Dichter, einflicht. „LarkinTerminal“ erzählt auch von der therapeutischen Kraft der Lyrik. Sinnlich, dicht und sprachlich variantenreich entsteht das Bild eines modernen Nomaden,der für das Wichtigste keinen Koffer braucht: die Poesie.
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Die Welt des Bengt Claasen ist einfach und überschaubar. Er wohnt in Levenhaug, einer kleinen Gemeinde an der norddeutschen Küste und arbeitet als Außenlektor für einen mittleren
Belletristikverlag. Durch eine strenge Einteilung seines Tagesablaufes denkt er, den Süchten
des Trinkens und Telefonierens jederzeit entrinnen zu können. An den Wochenenden beobachtet er Lisa Botabi am Strand, die Enkelin seiner Nachbarin. Eines Tages schickt ihm sein Verleger
Gedichte von Yda Scholbing, welche sein Denken in eine neue Richtung lenken.
Ein Jurastudent wird nach einer Kneipentour durch die Szenekneipen Leipzigs tot aufgefunden.
Ein Unfall? Oder das perfekte Verbrechen?
Oder steht der Tod des jungen Mannes vielleicht im Zusammenhang mit Familienangelegenheiten um verloren geglaubte Kompositionen Robert Schumanns?
Kommissar Kroll ermittelt in seinem ersten Fall vor Leipzigs wunderschöner Kulisse … eine Stadtführung der etwas anderen Art.
In Hamburg steht das größte Bismarckdenkmal der Welt. 35 Meter hoch überragt es den Elbpark. Bismarck war der deutsche Überkanzler - bis Helmut Kohl kam. Zwei gewitzte Fahrradmonteure stört das Denkmal ungemein, sie planen eine Aktion, ein weithin sichtbares Statement: Sie wollen den Bismarck-Kopf mit einer Kohlmaske verhüllen.
Ein Mann verirrt sich am Feierabend in seinem Wohnviertel und ihm entgleitet binnen weniger Stunden sein Leben. Der Gast einer Silvesterparty findet sich plötzlich in einem Action-Film wieder und sieht sich zwischen rauschhaft Feiernden vor die Frage gestellt: „rotes oder blaues Kabel?“
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KRIMI
Friedrich Becker wurde entführt. Der biedere, nicht wirklich erwachsen gewordene Münchner Student ist „von Beruf Sohn“ und lebt nicht schlecht vom Geld seines steinreichen Vaters und Werbegurus Helmut Becker.
Jan Kuhlbrodt erzählt mit großer Leichtigkeit Geschichten aus einer Zeit des Umbruchs, Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend, die voller Selbstironie und Melancholie sind.
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Was in diesen Briefen erzählt wird, ist nichts als der Alltag zweier Frauen in Ost und West, doch in diesem Alltag konzentriert sich, wie in einem Brennglas, große Geschichte.
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Susan Hastings zeichnet die Lebensgeschichte eines strebsamen jungen Mannes nach, der heute einer der bekanntesten der Leipziger Historie ist, entführt in die Zeit der Völkerschlacht und der beginnenden Industrialisierung.
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Hart und eindringlich entwickelt Hussel in seinen dramatischen Texten fiktive Schicksale und
Situationen, die im ersten Augenblick absurd anmuten, anmuten sollen, bei weiterer
Betrachtung jedoch den permanenten Ausnahmezustand des ganz alltäglichen, selbstverschuldeten Irrsinns offenbaren.
Mit dem Buch legt Tom Pohlmann eine Sammlung von Gedichten vor, die bisher nur als Unikate oder durch Lesungen den Weg zum Publikum fanden.
Nach 60 Jahren im Bunker tauchen vier alte Nazis wieder auf - und marschieren auf Berlin zu. Hans Waal erzählt diese raffiniert konstruierte Geschichte aus drei Perspektiven, die zugleich unser Umgang mit der Vergangenheit symbolisieren.
Die 16jährige Ania verliebt sich 1986 auf einem sachsen-anhaltinischen Dorf in den Außenseiter Bernd. Doch als Bernd als Bausoldat zur Armee eingezogen wird, verlieren sich die beiden aus den Augen. Drei Jahre später treffen sie sich zufällig auf einer Montagsdemonstration in Leipzig wieder.
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