Requisiten sind jenseits der Bühne nur beliebige Gegenstände, die nach der Vorstellung wieder in Regalen und dunklen Kammern verschwinden. Doch auf der Bühne bestimmen sie, sorgsam ausgesucht, die Emotionen mit und tragen zu einem gelungenen Abend bei. Die Berliner Künstlerin Rengha Rodewill hat in atmosphärischen Fotos die verborgenen Welten hinter der Bühne der Deutschen Oper wieder ans Licht gebracht – und in einen Dialog mit den zeitlosen Gedichten Eva Strittmatters gestellt, sodass im Zwischenspiel der beiden Kunstformen ein neuartiges ästhetisches Erlebnis entsteht. Mit einem Vorwort von Eva Strittmatter.
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Eva Strittmatter, geboren 1930, ist seit 1954 als freie Schriftstellerin tätig. Verfasst vor allem Lyrik und bekam für ihr Schaffen u.a. den ver.di-Literaturpreis 2008.
über die Autorin
Rengha Rodewill ist Malerin, Fotografin, Tänzerin. Klassisches Ballettstudium bei Ingeburg Schubert-Neumann und Malerei- und Grafik-Studium bei Will D. Nagel. Erfand zusammen mit der Kunsthistorikerin Renate Bergerhoff das »Dance-Painting«. Rodewills Werke wurden in zahlreichen Großstädten Europas ausgestellt.
über die Fotografin
Pressestimmen
"Es sind Momentaufnahmen die als einzelne selten den Anspruch haben, pompös oder bildgewaltig zu wirken, aber im Zusammenhang mit den folgenden eine Geschichte von Momentaufnahmen erzählen, die stimmungsvoller den Flair und die Arbeit der Oper nicht widergeben könnten."
"Strittmatters Lyrik bildet die zweite Hälfte des Werkes und gibt die Stimme zu den Bildern. [...] Diese Gedichte stehen in harmonischem Zusammenspiel mit den Fotografien und erzählen eine, vieler möglicher Geschichte. Hinter der Bühne lagern hunderte, wenn nicht tausende Erzählungen von Leid, Freude und Verzweiflung, hunderte Requisiten erlebnisreicher Momente. Strittmatters Gedichte haben zu allen einen Gedanken und eine eigene Geschichte, fernab von Drehbuch und Darsteller."
(dunkel-volk.de, 25.01.2011) zum Artikel"Eva Strittmatters Lyrik besticht durch eine einfache und intensive Sprache, die ihre Themen durchdringt."
"Sehr beeindruckend sind ihre dichterischen Verarbeitungen von vielfältigen emotionalen Erfahrungen, die anrühren, ohne ins Klischee abzurutschen."
"Die insgesamt eher unpolitische Eva Strittmatter zeigte sich auch als hervorragende Naturlyrikerin."
(Matthias Ehlers, WDR5, 15.01.2011) zum Artikel"Unter den zahlreichen Bänden mit Gedichten von Eva Strittmatter gehört dieser gewiss zu den Originellsten."
"Die Dichterin selbst nennt es eine 'Sinnverbindung', die ihr 'den Atem verschlägt'."
(Neues Deutschland, 27./28.11.2010)
zum Artikel
"Die Bilder von Rengha Rodewill lassen mich manch wunderbares Gedicht von Eva völlig neu lesen. Ich bin erstaunt und gleichsam fasziniert und begeistert!"
(Kaulsdorfer Buchhandlung)
Lesungen 01.02.2012 / 19:30 Uhr - Haus des Buches (Gerichtsweg 23, Leipzig)