Du willst ein Mann werden, sagt der Vater, und setzt damit eine Entwicklung in Gang, die Rudi Gelder aus den Tempeln von Kirche, Kommunismus und Kunst vertreibt. Wanderjahre, die den Helden vom ideologisch umkämpften Einzelkind zum heimatlosen Überlebenskünstler der Jahrtausendwende reifen lassen. Sex, Liebe und Eifersucht, Tod. Die Zeit der großen Aufbrüche.
Ohne Umschweife kommt der Autor auf den Punkt, so dass das Tempo Spannung erzeugt. Ein ungeniertes Buch über jene, die als Kinder der Macher nicht die neuen Macher stellen. Ohne Illussionen und klar wie am Morgen danach.
Klis zeigt sich in diesem Roman als vergnüglicher Erzähler, dem Ironie und Augenzwinkern nicht abhanden gekommen sind.
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