Regine Möbius / Michael Hametner

Das halbvolle Glas. Erich Loest Lesebuch

Das halbvolle Glas. Erich Loest Lesebuch

Erich Loest gehört längst zu den Größen deutschsprachiger Literatur. In zahlreichen Erzählungen und Romanen beschrieb Loest deutsch-deutsche Geschichte und fesselte durch eine spannende und unterhaltende Erzählweise. Immer wieder hat der Schriftsteller seine Texte und Sujets so gewählt, dass sie den Lesern, ob Jung oder Alt, deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert nahebringen konnten. Dabei hat er sich nicht nur durch seine autobiografischen Schriften und Essays als aufmerksamer Zeitzeuge einen Namen gemacht: Vor allem in seinen zeitgeschichtlichen Romanen kommt der Chronist Erich Loest immer wieder zum Vorschein. Und so stellt das neue Lesebuch mit Auszügen aus diesen belletristischen Werken den Chronisten Erich Loest heraus und macht Geschichte erfahrbar.

Dieses Lesebuch präsentiert Auskünfte zur Entstehung, Inhaltsangaben und Auszüge aus folgenden Romanen von Erich Loest:

JUNGEN, DIE ÜBRIG BLIEBEN (1950)

ICH WAR DR. LEY (veröffentlicht unter dem Pseudonym Waldemar Naß, 1966)

ES GEHT SEINEN GANG oder MÜHEN IN UNSERER EBENE (1977)

SWALLOW, MEIN WACKERER MUSTANG (1980)

ZWIEBELMUSTER (1985)

FROSCHKONZERT (1987)

NIKOLAIKIRCHE (1995)

GUTE GENOSSEN (1999)

SOMMERGEWITTER (2005)

LÖWENSTADT (2009)

»Ich mag, wie er den einfachen Leuten beim Leben zuschaut, beim Arbeiten, beim Essen und Trinken, beim Lieben, beim Abschied nehmen und beim ins Gefängnis gehen. Diese Nähe zu diesen, die für die Großen immer und ewig nichts gelten, hat mein Herz gefunden.«
(Aus Joachim Gaucks Laudatio auf Erich Loest anlässlich der Verleihung des KULTURGROSCHENS des Deutschen Kulturrats)

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über den Autor

Pressestimmen

"Der Band präsentiert Entstehungsgeschichten, Inhaltsangaben und bis zu 40 Seiten lange Auszüge aus den wichtigsten Büchern von Erich Loest. Es sind Infos und Appetitmacher, doch mal die kompletten Bücher zu lesen - und das Glas ganz zu leeren."

(Thomay Mayer, LVZ, 05.04.2012)


"Wenn künftige Historiker einmal anfangen, die DDR aufzuarbeiten als das, was sie war, werden sie gut beraten sein, mal bei Loest hineinzulesen. So detailtreu hat kaum ein anderer das Leben in diesem Land beschrieben."

"Loest zeigt, dass das Erzählenswerte tagtäglich stattfindet. Was ihn auch angenehm von einem Großteil der (west-)deutschen Literatur-Schickeria unterscheidet, die das simple, alltägliche Leben der Menschen keineswegs für einen akzeptablen Stoff zum Erzählen hält."

"Loests Bücher lassen sich auch noch nach Jahrzehnten lesen - die handelnden Personen sind nicht nur stimmig, sie sind einem - was ja eigenartig ist - auch noch vertraut."

"Hier hat einer aus dem Lebensstoff, der ihm begegnete, Literatur gemacht. Und zwar solche ohne Gänsefüßchen, ordentliches Lesebrot."

"jedem, der sich vor dem ganzen Mammutwerk noch scheut, kann man das Lesebuch natürlich empfehlen. Als vorsichtigen Einstieg. Nicht nur in Loests Schreiben, sondern auch in den Stoff, der ja bekanntlich kein heldenhafter und kein exotischer ist, sondern einer aus den Mühen der Ebene."

(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 04.04.2012)
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Lesungen

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  • Lesebuch, 350 Seiten, Broschur
  • Art.Nr.: 978-3-86211-060-5
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