Das erst kürzlich restaurierte Epitaph des Heinrich Heideck aus der 1968 gesprengten Universitätskirche Leipzigs zählt zu den bemerkenswertesten Kunstwerken der frühneuzeitlichen Stadt. Gestiftet von der Mutter des 1603 in jungen Jahren verstorbenen Rechtsgelehrten, erzählen die Reliefbilder des Totengedächtnismals von der Hoffnung auf Auferstehung und Eingang in das Himmelsreich. Zugleich manifestierte sich in ihnen aber auch der hohe Sozialstatus des Verstorbenen, der sich im Chor der Universitätskirche bestatten ließ und damit ein besonderes Privileg für sich in Anspruch nehmen konnte. Neben einer eingehenden Untersuchung dieser sozialhistorischen Aspekte des Epitaphs steht die Frage nach dem ausführenden Bildhauer des bisher nicht zugeschriebenen Kunstwerks. So wird nicht nur ein eindrückliches Panorama der protestantischen Memorialkultur Leipzigs entworfen, sondern auch die Bildhauerkunst der Stadt zur Zeit der Spätrenaissance beleuchtet.
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über den Autor
Pressestimmen:
"Für alle an Kunst, Kultur und/oder Geschichte interessierten Leser ist das vorliegende Buch jedenfalls empfehlenswert."
(Ulrich Mellentin, Weltexpress, 02.09.2009)
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"Eine der 'kleine[n] Entdeckungen', die ein Stück Zeitgeschichte lebendig machen."
(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 22.06.09)
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"Das Buch spricht Bände."
(Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung, 02.06.09)
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"Die spektakuläre Rettung der Grabkunst aus der Universitätskirche und deren aufwändige Restaurierung beschäftigte ihn seither - so sehr, dass er sich diesem Thema mit seinem ersten Buch widmet, welches fast auf den Tag genau 41 Jahre nach der Sprengung erscheint."
(Leipziger Internetzeitung, 27.05.09)
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