Frank Zöllner (Hg.)

Griffelkunst. Mythos, Traum und Liebe in Max Klingers Grafik

Griffelkunst. Mythos, Traum und Liebe in Max Klingers Grafik

Wenn Max Klinger in einem Brief vom Februar 1885 an seinen Berliner Mäzen Julius Albers schreibt, dass nicht die Malerei, sondern die Zeichnung das "wahre Organ der Phantasie in der bildenden Kunst" sei, dann verband er damit die Hoffnung auf eine Neubewertung der "Griffelkunst". Mit diesem Begriff meine Klinger vor allem die Druckgrafik, jenes Medium also, dessen virtuose Umsetzung seinen Raum am nachhaltigsten begründet hat. Mehr noch als in seinen monumentalen Gemälden vermochte Klinger in der "Griffelkunst" die Themen Mythos, Traum und Liebe zu einer einzigartigen Symbiose zu verschmelzen, welcher dieser Katalog gewidmet ist.

Inhaltsverzeichnis

über den Herausgeber Frank Zöllner


Pressestimmen:

"Die Modernität des modernen Künstlers Klinger findet man nicht in der Malerei, sondern in der Zeichnung oder in dem, was Klinger selbst 'Griffelkunst' genannt hat. Die Zeichnung ist nicht wie früher Versuchsterrain oder Anlaufstation für die große Schwester Malerei, sondern durchaus autonomes Gebiet. Anders als die Malerei sei sie sogar offen für 'geistige Zutat'. "

"Eigentlich müsste Max Klinger die Ehre zukommen, immerhin der visuelle Erfinder des psychoanalytischen Konzepts des 'Partialobjekts' zu sein, denn wo wenn nicht hier könnte man die Extensionen dieses Begriffs studieren."

"Geist hin oder her ? Max Klingers Zeichnungen sind zu stark, als dass sie in nächster Zeit vergessen werden könnten."

(Dieter Wenk, textem.de, 20.04.2011)
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ebenfalls im Plöttner Verlag erschienen

Max Klinger - Wege zur Neubewertung

  • Kunstbuch, 84 Seiten, Broschur
  • Art.Nr.: 978-3-938442-31-9
  • Lieferzeit: 2 Wochen
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