Christophe Fricker

Larkin Terminal

Larkin Terminal

„Wenn ich groß bin, möchtich nach Groß Gerau und nach Indien!“ Schon als Fünfjähriger vermisst Christophe Fricker die Welt – in Orten. Knapp 20 Jahre später reist der gebürtige Wiesbadener so ausgiebig, dass er einige Jahre lang keinen Sommer auf demselben Kontinent verbringt. Windhuk, Singapur,Myanmar, Oxford, NewYork. Der Autor über sein Buch: „Das heutige Dogma der Mobilität suggeriert, dass Bewegung der Normalfall ist. Damit meine ich nicht die großen Abenteuerreisen: Aus Afghanistan von den Kriegshandlungen zu berichten, oder Jahre in Mauretanien zu verbringen, um die dortige Form der Sklaverei zu untersuchen, oder von einer Farm im Mittleren Westen zur anderen zu ziehen—das sind Projekte, die ein Ziel und einen Nutzen haben. Was ich meine,ist etwas anderes: ich meine das selbstgenügsame, selbstbezügliche Reisen. Die Reisen, von denen dieses Buch handelt,habe ich unternommen, um Formen des Unterwegsseins zu erfahren. Ich habe keine Kriege gesehen und keine Söldner,sondern Hochverdiener, die eine Auszeit nehmen, und Studenten (wie mich), die auf der Suche nach sich selbst und nach Gemeinschaft sind, und von dieser genau dann Abschied nehmen, wenn sie sich zu erfüllen droht.“ Den präzisen Reisebeobachtungen stehen Gedichte gegenüber, die Fricker, selbst Dichter, einflicht. „LarkinTerminal“ erzählt auch von der therapeutischen Kraft der Lyrik.Sinnlich, dicht und sprachlich variantenreich entsteht das Bild eines modernen Nomaden,der für das Wichtigste keinen Koffer braucht: die Poesie.

Leseprobe - PDF
download | FLASHbook


über den Autor


Pressestimmen:

"[...] in Larkin Terminal geht es mir um das intensive Schildern, das aufmerksame Beobachten und um folgenreiche Begegnungen."

(Christophe Fricker im Interview mit dem Wiesbadener Kurier, 07.10.09) 

zum Interview


"Der Westen ist nicht überall gleich. Oder können Sie mir zwei europäische Städte nennen, die identisch sind? Wer so etwas annimmt, ist kein guter Beobachter und kein Menschenkenner. Wovor Lévi-Strauss warnte, ist doch vor allem die Augenfaulheit des Reisenden. Mir geht es nicht um eine fragwürdige Reinheit von Traditionen, sondern um Deutlichkeit in der Wahrnehmung."

(Christophe Fricker im Interview mit Martin Brinkmann, Zeit Online, 16.11.09)

zum Interview

 


"Larkin Terminal. Von fremden Ländern und Menschen (2009) versammelt ein Dutzend ebenso tiefsinniger wie erfrischender literarischer Reportagen."


(Christophe Fricker im Interview mit Martin Brinkmann, Zeit Online, 16.11.09)
zum Interview

 


"sinnlich, dicht und sprachlich variantenreich"


(Franziska Krakow, Kunststoff Kulturmagazin, 21.09.09)


  • Stories, 144 Seiten, gebunden
  • Art.Nr.: 978-3-938442-63-0
  • Lieferzeit: 1-2 Tage
    kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands
  • Preis: 14,90 EUR
  • inkl. 7 % MwSt.
  • inkl.