Susan Hastings

Der Wollhändler

Der Wollhändler

1790 in Sachsen: Niemals hätte Maximilian, der einzige Sohn des Gastwirts Max Adam Speck, geglaubt, aus dem Elbdorf Gröba herauszukommen, wo seine Mutter gemeinsam mit dem Stiefvater die Gastwirtschaft „Zum Schifflein“ betreibt. Doch als Maximilian vierzehn Jahre alt ist, vermittelt der Dorflehrer ihn nach Beucha zu einem Pfarrer. Hier saugt der Junge alles Wissen auf, das ihm geboten wird. Er lernt Englisch und Französisch so gut, dass ihm bereits im Alter von achtzehn Jahren eine Stelle als Korrespondent für englische und französische Sprache in der Beyerischen
Wollhandlung zu Leipzig angeboten wird. Von hier aus beginnt der rasante Aufstieg des Jungen zu einem der erfolgreichsten Unternehmer Leipzigs.
In Europa verschieben sich derweil durch Napoleons politische und militärische Erfolge die Grenzen. In diesen Zeiten begibt sich der junge Kaufmann auf Handelsreisen nach Köln, Aachen, Brüssel, Paris, Antwerpen, Pyrmont. Er gründet in Wien ein Handelshaus und vermählt sich mit einer Leipziger Patriziertochter. Doch die Völkerschlacht bei Leipzig stürzt auch Maximilians Handelshaus wie das gesamte öffentliche und wirtschaftliche Leben ins Chaos.
1818, drei Jahre nach Kriegsende, gründet Maximilan Speck sein eigenes Handelshaus, den Specks Hof. Die Lehrjahre und die vielen Reisen haben aus Maximilian einen weltgewandten und umsichtigen Kaufmann gemacht. Er lässt Häuser für seine Arbeiter bauen, gründet auf seinem Landgut Lützschena eine Brauerei sowie eine Landwirtschaftsschule, deren Ruf bis nach Russland zu Zar Alexander dringt. Und ganz nebenbei stellt er eine beachtenswerte Kunstsammlung zusammen, die heute im Museum der bildenden Künste Leipzig zu sehen ist.

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über die Autorin


Pressestimmen


"Susan Hastings begleitet in ihrem 10. Roman die authentische Figur des Leipziger Wollhändlers Maximilian Speck Freiherr von Sternburg vom ungebildeten Dorfjungen, der in einer Kneipe bedienen hilft, bis zum reichen, vom russischen Zaren und vom Bayernkönig geadelten Leipziger Händler."

(Elke Lier, OTZ, 20.02.2009)
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"[Es] ist keine klassische Biografie, vielmehr ein unterhaltsames Buch, durchwoben mit zahlreichen Episoden und bisher wenig bekannten Details aus einem einzigartigen Lebensbild."

(Auenkurier über "Der Wollhändler", 8.10.2008)
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"Diese Geschichte findet sich in keinem historischen Buch. Sie beginnt im Jahr 1776 und wurde aufgeschrieben von einer Frau, deren Geschichten weit über Geschichte hinausgehen."

(Andrea Richter über "Der Wollhändler", LVZ, 20.09.2008)
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"Wenn es dunkel wird, wird Sonja Helm hellwach. Dann verwandelt sie sich in Susan Hastings und taucht in aller Stille in die Gedankenwelt der Liebe und Intrigen ein."

(Thomas Gillmeister, Morgenpost, 18.02.2007)
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Interview mit Susan Hastings

(steffis-buecherkiste.de, April 2004)
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