Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Werner Heiduczek

Werner Heiduczek wirkte bis 1952 als Lehrer, Schulinspektor und schließlich Kreisschulrat in Merseburg. Ab 1953 absolvierte er in Potsdam ein Aufbaustudium in Pädagogik und war anschließend bis 1961 erneut im Schuldienst tätig. Von 1961 bis 1964 wirkte er als Deutschlehrer am Goethe Gymnasium im bulgarischen Burgas. Ab 1965 war er als freier Schriftsteller in Halle/Saale ansässig; heute lebt er in Leipzig. Er ist Träger der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig, erhielt 1995 den Eichendorff-Literaturpreis der Stadt Wangen im Allgäu sowie 1999 das Bundesverdienstkreuz.
Die Literatur von heute wird schnell vorbeigehen. Interview (Kunststoff Kulturmagazin Heft 3, 2006)
"Leben am Zeifel" (23.11.2011, LVZ)
"Der stille Skeptiker" (23.11.2011, Neues Deutschland)
"Mit zunehmenem Alter wächst der Schalk" (30.11.2011, Leipziger Rundschau)
"Ich bin deutlich weniger fleißig als früher..." Interview (23.11.2011, Freie Presse)
Lesung "Jeder ist sich selbst der Fernste" [audio - ca. 40 min]
Clemens Meyer liest das Vorwort [video - 16:07 min]
Leipziger Literarischen Herbst 2011 [video - 12:47 min]

Das andere Gesicht (November 2011)
Vor 35 Jahren kam es im Leipziger Kellertheater zur Uraufführung von Werner Heiduczeks Theaterstück "Das andere Gesicht". Es geht um nicht weniger als die Revolution, die Kunst, die Wahrheit. Vor großen Themen schreckte Werner Heiduczek noch nie zurück und immer fasste er sie in einfache Entwürfe und ehrliche Sätze.
Es wird Zeit den Dramatiker Werner Heiduczek neu zu entdecken.
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Vom Glanz und Elend des Schreibens (Oktober 2011)
Essays
Gibt es eine Essenz des Schreibens, die man in Worte fassen kann oder ist literarisches Schaffen, das Schaffen von Kunst selbst etwas Unfassbares? Werner Heiduczek versuchte in zahlreichen Schriften, anhand von eigenen Werken oder Arbeiten anderer Autoren und Künstler, sich diesem Thema zu nähern. Seine Ausführungen, Gedanken und Geistesblitze zum eigenen Schaffen und der Kunst erschienen dabei in zahlreichen Formen und Schattierungen. Nun sind diese Gedankensplitter erstmals in einem Band vereint und formen ein tiefgründiges und zugleich heiteres Bild über "Glanz und Elend des Schreibens".
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Jeder ist sich selbst der Fernste (Oktober 2010)
Essays
Die in diesem Band versammelten persönlich- berührenden und weise-vorausschauenden Essays sind Gedankenspiele in der deutsch-deutschen Gegenwart. Ausgangspunkt für die bisher größtenteils unveröffentlichten Abhandlungen über Gesellschaft und Moral bilden die Philosophien und Ideen Nietzsches.
Werner Heiduczek ist ein feiner Beobachter seiner Umwelt, ein Chronist der Gegenwart, die er in ihrem Entstehen aus ihren geschichtlichen Zusammenhängen erkennt und kritisch hinterfragt.
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Die Schatten meiner Toten
Autobiographie
Als die Weimarer Republik starb, war ich ein Kind. Als das ?Tausendjährige Reich? zugrundeging, war ich ein Jüngling. Als der DDR-Sozialismus zusammenbrach, war ich ein Mann. Wenn das Gegenwärtige sterben wird, werde ich nicht mehr sein. Die Tragik des Alters ist das Überleben.« Werner Heiduczek, der Autor des DDR-Kultromans "Tod am Meer" und Verfasser vieler anderer preisgekrönter Bücher, erzählt sein Leben.
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