Susanne Liermann

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Geboren 1977 in Greifswald, 1996 Abitur, 1996 bis 2003 Studium der Literaturwissenschaft, Anglistik und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität. Schon früh im Studium wurde die DDR und deren Umgang mit Medien zu ihrem Steckenpferd.

Es folgte 2001 bis 2004 studentische Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt "Programmgeschichte des DDR-Fernsehens", 2004 bis 2006 Leitung des Regionalbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Hannover und 2007 bis 2011 die Promotion über späte DDR-Literatur.

 

Seit 2011 arbeitet sie wieder bei der Naumann-Stiftung im Bereich Begabtenförderung.

 

Veröffentlichungen im Plöttner Verlag

Die Vermehrung des Schweigens. Selbstbilder später DDR-Literatur

"Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen." - Was bedeutet es in Zeiten stärkster Zensur zu schreiben und das zu verschweigen, was gesagt werden muss? Und was bedeutet das für die Rezeption einer solchen Literatur?

Die hier behandelten Autoren gehören verschiedenen Generationen an und ihre Situierung in der DDR, damit ihre Arbeits- und Publikationsmöglichkeiten waren höchst unterschiedlich. Neben Stephan Hermlin, Franz Fühmann, Christa Wolf sind mit Gert Neumann, Bert Papenfuß-Gorek, Stefan Döring, Jan Faktor und Hans Joachim Schädlich Autoren ausgewählt, denen das literarische Feld weitgehend verschlossen blieb.

In einem Land, in dem Kritiker mundtot gemacht werden, ist Schweigen die lauteste Kritik.

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