
Geboren 1976 in Großröhrsdorf, aufgewachsen in der Oberlausitz, Abitur 1995. Geschichtsstudium an der TU Dresden, nach Abbruch Ausbildung zum Ergotherapeuten. Im selben Jahr erschien sein erster Roman "Von der Monotonie des yeah, yeah, yeah" im Notschriften-Verlag; außerdem Umzug nach Leipzig, zahlreiche größere und kleinere Jobs. 2004 veröffentlicht er "Mein Hund der Fisch", ebenfalls im Notschriften-Verlag. Danach ein Jahr Aufenthalt in Australien. Seit 2007 ist er selbstständig als Stadtführer mit dem Unternehmen "Stadtentdeckertouren".

5,8 Menschen (März 2010)
Mit Blaulicht durch die Straßen jagende Krankenwagen sind in jeder Großstadt ein alltäglicher Anblick, doch in dieser einen Stadt an diesem einen Tag entscheidet Arthur, dass sich dieser Krankentransport von allen anderen unterscheiden soll: Arthur, alt und schon etwas gebrechlich, kidnappt den Krankenwagen und eine Irrfahrt durch das abendliche Perth beginnt. In dieser absurden Situation, auf diesem beengten Raum, berühren sich schließlich die Lebenswelten von fünf Menschen, die unterschiedlicher wahrlich nicht hätten ausfallen können. Die Sehnsüchte, Neurosen und Lebensentwürfe der fünf unfreiwilligen Protagonisten in diesem Drama beeinflussen letztendlich auch den Ausgang der Entführung.
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