
wurde 1971 geboren. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und arbeitet als Werbetexter und Dozent. Für seine Short Storys wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal beim MDR-Literaturpreis sowie zweimal mit dem Literaturförderpreis der Stadt Hamburg. Im Februar 2008 ist sein Romandebüt "Kasse 53" bei Achilla erschienen. Joachim Unseld attestierte mit Blick auf den LCB-Stipendiaten des Jahres 2001: "Es gibt sie noch, die Autoren, die etwas mutiger sind, die einen eigenen Ton haben, eine eigene Stimme."
2011 erhielt Nils Mohl den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg.

Ich wäre tendenziell für ein Happy End (Short Storys, Februar 2009)
Ein Mann verirrt sich am Feierabend in seinem Wohnviertel und ihm entgleitet binnen weniger Stunden sein Leben. Der Gast einer Silvesterparty findet sich plötzlich in einem Action-Film wieder und sieht sich zwischen rauschhaft Feiernden vor die Frage gestellt: "rotes oder blaues Kabel?" Nils Mohl hebt in seinen Storys die Decke bürgerlichen Daseins an und entdeckt darunter Surreales - Ausbruchsphantasien, kleine Freiheiten, Schmerz, Melancholie.
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