Maria Holzgräbe wurde 1949 in Döbeln geboren. Seit 1970 ist sie Erzieherin und seit 1985 Leiterin der Caritas-Kindertagesstätte St. Gertrud in Leipzig/Engelsdorf und wurde 2008 mit der Caritas-Ehrenzeichen in Gold geehrt.

Das Gertrudspiel
Die heilige Gertrud wurde 1256 geboren und lebte 46 Jahre. Sie wird Gertrud von Helfta oder auch Gertrud die Große genannt. Als Gertrud 5 Jahre alt war, starben ihre Eltern und sie ist ganz allein. Gertrud lebt im Kloster St. Marien zu Helfta. Wie jedes Kind hat sie Wünsche und Träume und viele Fragen. Sie möchte mehr über sich und die Gemeinschaft der Frauen im Kloster erfahren. Gertrud besucht die Klosterschule und bekommt Antwort auf ihre Fragen. Die Klosterfrauen beten in der Kirche. »Was ist das, beten?« fragt Gertrud. »Beten ist reden mit Gott. Er kennt dich und deinen Namen.« Aus der kleinen Gertrud wird eine junge Frau. Und wieder hat sie Fragen.Was will Gott von mir? Was soll aus meinem Leben werden? Wie kann ich anderen Menschen helfen? Gertrud entscheidet sich für das Leben als Klosterfrau. Gertrud sucht das Geheimnis des Lebens.Viele Frauen und Männer kommen zu ihr. Sie reden von ihrem Leben, ihrer Freude, ihrer Angst und Not und bitten sie um Rat. Gertrud wünscht sich einen Engel Gottes, der ihr zur Seite steht und ihr hilft, die richtigen Antworten zu finden.
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