
geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, studierte Politische Ökonomie in Leipzig, Philosophie in Frankfurt am Main und war zudem Student am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Derzeit ist er Mitarbeiter der Literaturzeitschrift EDIT, Dozent am Deutschen Literaturinstitut und Mitbegründer des Elke-Erb-Vereins. 2007 war Kuhlbrodt Teilnehmer am Autorenförderungsprogramm der Stiftung Niedersachsen.
"Postkultur". Blog des Autors
Der Herbst 1989 war wie Woodstock. Interview (29.11.2009)
Eine Art Dringlichkeit. Interview (Kunststoff, 1.2006)
Lesefest 2010 [audio - ca. 40 min]
Über das Schreiben. Interview [audio - 06:34 min]
Jan Kuhlbrodt stellt sein Leipzig vor [video - 04:13 min]
Lesen hinterm Tresen. (1/2) [video - 27:09 min]
Lesen hinterm Tresen. (2/2) [video - 18:09 min]

Vor der Schrift (Oktober 2010)
Eine authentische und persönliche Topographie einer Kindheit in Chemnitz um 1970, ungefähr in der Mitte der Frist, die der DDR beschieden war.
Als Chemnitz noch Karl-Marx-Stadt hieß.
Als Chemnitz Karl-Marx-Stadt war.
Das Übliche eben. Raumflug. Kohlenhandel. Krankenhaus. Holzrutschen. Clownskostüme. Fernwärmeleitungen. Sex und Politik. Perücken.

Schneckenparadies (August 2008)
Jan Kuhlbrodt erzählt mit großer Leichtigkeit Geschichten aus einer Zeit des Umbruchs, Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend, die voller Selbstironie und Melancholie sind und in denen sich der Erzähler auf die Suche nach seinem Paradies begibt - jener Zinkbadewanne, aus der man doch bei der erstbesten Gelegenheit wieder herauskriecht.
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