
Erich Loest wurde 1926 in Mittweide/Sachsen geboren. Er war Soldat, Redakteur einer Zeitung in Leipzig, Zuchthäusler in Bautzen, er schrieb Romane und Erzählungen, bis er 1981, ohnmächtig gegenüber der Zensur in der DDR, die Ausreise in die Bundesrepublik erzwang. Er wohnte in Osnabrück und Bad Godesberg, nach 1989 zeitweise in Leipzig und kehrte 1998 endgültig dorthin zurück.
Loest erhielt unter anderem den Hans-Fallada-Preis, den Marburger Literaturpreis, zweimal den Jakob-Kaiser-Preis und den Kulturgroschen 2010 des Deutschen Kulturrates.
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"Ich hätte ihm eine scheuern können" - Interview (tagesspiegel.de, 20.02.2011)
Interview auf der Buchmesse [audio - ca. 37 min.]

Das halbvolle Glas. Ein Erich-Loest-Lesebuch
Erich Loest gehört längst zu den Größen deutschsprachiger Literatur. In zahlreichen Erzählungen und Romanen beschrieb Loest deutsch-deutsche Geschichte und fesselte durch eine spannende und unterhaltende Erzählweise. Immer wieder hat der Schriftsteller seine Texte und Sujets so gewählt, dass sie den Lesern, ob Jung oder Alt, deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert nahebringen konnten.
Und so stellt das neue Lesebuch mit Auszügen aus diesen belletristischen Werken den Chronisten Erich Loest heraus und macht Geschichte erfahrbar.
Erich Loest eröffnete bei der Buchmesse 2012 wieder die LVZ Autorenarena und ließ es sich nicht nehmen, auf der Verlagseigenen Matinee am Buchmessesonntag aus seinem neuen Buch zu lesen.

