
wuchs in Wiesbaden auf. Er verbrachte die letzten zehn Jahre größtenteils in Singapur, Halifax (Nova Scotia), Oxford und Durham (North Carolina). Eine der Reportagen, die er über diese Aufenthalte schrieb, erhielt den Merkur-Essaypreis 2007. Im Jahr darauf erschien sein Gedichtband Das schöne Auge des Betrachters bei Johannes Frank in Berlin. Er wurde mit dem Hermann-Hesse-Förderpreis 2009 ausgezeichnet.
Frickers Übersetzungen aus den Werken der amerikanischen Gegenwartsdichtung erschienen u.a. im Tagesspiegel, in Sinn und Form und den Akzenten, Essays darüber auch in Castrum Peregrini und im Merkur.
2009 erhielt er den Hermann-Hesse-Förderpreis.

Larkin Terminal - Von fremden Ländern und Menschen (Oktober 2009)
Larkin Terminal, eine Überlandbus-Station in Malaysia. Hektische Pendler und anonyme Reisende verkörpern die heute geforderte Mobilität. Wer mobil ist, will sich so schnell fortbewegen, dass er sich nur nicht an einen Ort bindet. Er will immer nur soviel wissen, wie er zum Weiterreisen braucht. Vertrauen würde im Stillstand enden, und Stillstand ist inakzeptabel.
Christophe Fricker berichtet in seinem persönlichen Larkin Terminal von seiner immer noch andauernden Reise zwischen Menschen und Kontinenten, zu Dichtern und Gedichten.
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