
Er bekam den Heinrich-Mann-Preis, Alex-Wedding-Preis, Eichendorff-Preis, das Bundesverdienstkreuz und viele weitere Auszeichnungen. Er verfasste zahlreiche Werke, beflügelte mit seinen Geschichten unzählige Fantasien, "erlebte drei Systeme" und nahm schließlich "Abschied von den Engeln".
Sein Werk ist stark autobiographisch geprägt. "Abschied von den Engeln", "Tod am Meer" oder "Die Schatten meiner Toten" - in vielen seiner Werke offenbarte er schonungslose Wahrheiten über sich, sein Leben - und warum auch nicht. Er hat nichts zu verbergen. Ist eine ehrliche Haut. Auch wenn er immer betont, dass ihm alles egal sei, zu sagen hat er dennoch viel und sieht man erst das Glänzen in seinen Augen, wenn er sich in Diskussionen versteigt, merkt man, dass er noch immer mitten im Leben steht.
Seine Schaffen zeugt von Aufrichtigkeit, Einfachheit und Klugheit - Eigenschaften wie sie kaum in der Literatur zu finden sind. Kein Wunder, dass ausgerechnet Clemens Meyer von ihm so sehr angetan ist.
Wir gratulieren einem Großen der deutschen Literatur.
Herzlichen Glückwunsch zum 85. Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch Werner Heiduczek.
"Ich bin deutlich weniger fleißig als früher..." Interview (23.11.2011, Freie Presse)
"Leben am Zeifel" (23.11.2011, LVZ)
"Der stille Skeptiker" (23.11.2011, Neues Deutschland)
"Zum 85. Geburtstag ein Band mit Essays" (24.11.2011, LIZ)
Und weil es so schön war, nochmal das Vorwort und die Huldigung von Clemens Meyer an Werner Heiduczek...
Clemens Meyer liest from Plöttner Verlag on Vimeo.
Und weil es auch so schön war, hier Werner Heiduczek beim Leipziger Literarischen Herbst. Er liest aus seinem zuletzt erschienen Essay-Band "Vom Glanz und Elend des Schreibens".