
von Rainer Klis
"guter Lesestoff über die Abgründe von Beziehungen"
"... die Geschichte einer Beziehung, wie sie viele Menschen in der einen oder anderen Form kennen. Auch deshalb ist die Lektüre an vielen Stellen außerordentlich unterhaltsam."
"Der Roman bietet gute und hintersinnige Unterhaltung."
(Winfried Stanzick, liesdoch.de, 24.01.2012)
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"Rainer Klis' Roman Laus im Pelz macht einfach Spaß"
"Kein Wort zu viel verliert der Chemnitzer Autor um [...] unprätentiös, bündig und gut die kurze Geschichte eines schnellen Abstiegs zu erzählen"
"Scharfsinnig und schnörkellos demontiert Klis seinen Protagonisten und lässt ihn mit Karacho vor die Wand fahren. Das ist böse, das macht Spaß."
"Laus im Pelz ist kein Buch großer Worte. Gut so, denn gerade diese Hintergründigkeit ist die große Stärke des kleinen Textes."
(Stephanie Bremerich, Kreuzer, 08/11)
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"Der kauzige Typ vom Getränkemarkt gegenüber - wer kennt den nicht. Mit Henri Quast hat Rainer Klis diesem Charakter eine literarische Figur erschrieben, die durchaus Potential für weitere Geschichten in sich trägt."
"Kurz und schnurrig sind die Sätze zumeist, die Henri in den Mund gelegt werden, so entsteht eine schrullige Figur, die in der zeitgenössischen Literatur immer wieder fehlt."
"Das ist das eigentlich Herausragende an dieser Geschichte: Arbeit und Berufswelt so zu durchschauen, dass sie literarisch ergiebig werden. Hier ist es erstaunlich gut gelungen."
(Kathrin Krautheim, hermann 07/08 2011)
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"Es hat Charme, dass Klis seine Geschichte im Westen des Landes ansiedelt. Scheitern kann man überall, natürlich."
"Er entwirft eine schräge Tragikomödie, ein Spiel mit vertauschten Rollen."
"Klis erzählt in einer unaufgeregten, knappen und sanft ironisch getönten Sprache"
"Ein Narr, wer das nicht verfilmt."
(Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, 25.06.2011)
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"Gern liest man in Romanen, wie deren Helden langsam aber stetig auf einen grünen Zweig kommen. [...] Rainer Klis, 1955 in Chemnitz geboren, schreibt mit einer gewissen Vorliebe die anderen Romane."
"Man kann Henris Verschwinden aus der Welt der Liebhaber und florierenden Kleinunternehmer als Komödie lesen. Aber Laus im Pelz hat mehr Geschmacksnuancen ? die Komödie schmeckt bald bitter. Klis hat ein Händchen für Helden-Abstiege."
"Klis lässt nichts aus: Je schlechter es Henri geht, je schlechter wird das Wetter im Roman. Wie oft es in den Szenen regnet, ist einfach köstlich."
"Klis beweist sich als Mann für die Grotesken des Lebens und erzählerisch fürs Kleine und Feine."
"Wo Klis so wenig Worte für seine Romanwelt reichen, sind diese wenigen mit Sorgfalt gewählt. ? Was will man mehr als Erzählkunst für den Abgesang auf einen einsamen Helden in einer Sprache, die man genießen kann!"
(Rolf Jenß, Neues Deutschland, 07.06.2011)
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"... wie gewohnt schnörkellos, drastisch, nur scheinbar ohne Tiefe."
"Firlefanzereien sind seinen anekdotisch angelegten Geschichten fremd."
"Man liest mit Vergnügen und Nachdenklichkeit ..."
(Li Lien, SAX, 06.2011)
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"dicht und ohne jedes überflüssige Wort"
"Bei der Schilderung des Geschehens um Quast und Nagel, die Exfrau und die Exgeliebte und die anderen Angestellten des Getränkehandels in einer süddeutschen Kleinstadt zeigt sich Klis als ein unbestechlicher Chronist, der Menschen durchschauen und bloßstellen kann."
"Seine Romane nebeneinander gestellt ergeben ein Panorama der Zeit."
(Christel Berger, Ossietzky, 06/2011)
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"Ein Autor, der die Leser animiert, auf eigenen Pfaden der Phantasie zu wandeln, liebt die Leser. Er ist, im besten Sinne, mit ihnen im Bunde. Und das immer augenzwinkernd. Verstehste! Merkste was? Wer versteht, wer was merkt, liest mehr als schwarz auf weiß gedruckt ist. Das macht den vergnüglichen Roman zu einem Vergnügen."
"Der Schriftsteller überrascht mit knapper, bisweilen lakonischer Sprache mit Erwartetem und Unerwartetem. Mal ist man bestätigt, mal perplex."
"Rainer Klis ist kein modischer, er ist ein moderner Erzähler, der keinen neuen Modernismus kreiert. Ihm ist wichtig wie geschrieben wird."
"Rainer Klis ist ein vorzüglicher Erzähler, der für Kurzweil sorgt. Geistvoll und gemütvoll schreibt er für Geist und Gemüt und macht sich so die Leser gefügig, die gern gut unterhalten sein wollen."
(Bernd Heimberger, literaturmarkt.info, 26.04.2011)
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"Klis fabuliert mit viel unterschwelligem Humor und einer ordentlichen Portion melancholisch gefärbter Ironie, die das Vergnügen bei der Lektüre nicht zu kurz geraten lässt."
"Quedens Ante Nagel, ein ehemaliger Legionär, der gerade aus dem Knast in Bochum kommt und sich bei Henri Quast um einen Job bewirbt [...] Solche bizarren Entfaltungen sind seit jeher ein fester Bestandteil des Erzählkosmos des 55-Jährigen. Die Schilderung merkwürdiger und verschrobener Charaktere liegt ihm im Blut. Solche Typen profiliert er im Verlauf des Geschehens geschickt."
(Ulf Heise, Freie Presse, 23.03.2011)
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