
von Jan Kuhlbrodt
"Jan Kuhlbrodt hat Schneckenparadies als Essay konzipiert; das verleiht dem Buch in besonderer Weise Intelligenz, Witz und Beweglichkeit."
(Buchempfehlung von Burkhard Müller, boersenblatt.net)
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"Aus dem Kaleidoskop vieler Einzelbeobachtungen - wie ein Lyriker nähert sich Kuhlbrodt häufig seinen Gegenständen, erspäht im Ephemeren das auf ein Größeres Weisende, friert in Bilder ein, was er nicht lang und breit erklären will - entsteht ein reichlich gebrochenes Bild der Verhältnisse, innerhalb derer man sich einst bewegte."
"Mit Schneckenparadies ist Kuhlbrodt eine sehr subjektive, dennoch aber über die Autobiografie des Autors weit hinauszielende Annäherung an die Zeit des deutschen Umbruchs gelungen."
(Dietmar Jacobsen, literaturkritiken.de Nr.3, März 2009)
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"Zwischen Nikolaikirche und Frankfurter Studentenausschuss fragt ein Ich in der Lebensmitte nach seiner politisch-moralischen Haltung und seinem Verhältnis zur Vergangenheit. Aus erlebten Miniaturen und Reflexionen öffnet sich mentale deutsch-deutsche Alltagsgeschichte als ein Herzflimmern zwischen zwei Staaten und einer Handvoll Ideologien. Entstanden ist ein melancholischer und selbstkritischer, ja ironischer Text, der sich auf die Suche macht nach Zeitläufen, die so hautnah, so detailreich nur teilbar sind als ein ganz persönliches, essayistisches Buch."
(NZZ am Sonntag, 29.12.2008)
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"Das Bild ist beeindruckend: Kinder sammeln Gras und Löwenzahn, werfen alles in eine Wanne und setzen dann Schnecken hinein. Eine Art Wannenparadies, aus dem die Schnecken nach Stunden jedes Mal verschwunden sind. Ein starkes Bild für menschliche Versuche, immer wieder künstliche Paradiese zu schaffen. Wie in der DDR. Ein Schneckenparadies."
(Ralf Julke, Lizzy Online, 16.09.2008)
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