Was von der Buchstadt übrig blieb - Die Entwicklung der Leipziger Verlage nach 1989

von Mario Gäbler

 

"Seine Geschichte zeigt eindringlich die wenigen Erfolge und vielen Verirrungen im Zuge der deutschen Einheit."

(Frank Pergande, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2010)

"Übrig geblieben von der Buchstadt Leipzig, so Mario Gäbler, ist eine einzigartige Historie, die auch heute noch durch viele Institutionen repräsentiert wird."

"'Leipzig war und ist weiterhin ein Brainpool für Büchermenschen.' Er treffe, so resümiert Gäbler, 'im bundesdeutschen Verlagswesen ständig auf Leipziger'."

(Mario Gäbler im Interview mit Tobias Prüwer, Kreuzer, September 2010)

"Was ist denn nun noch übrig von der Buchstadt Leipzig? Warum sorgte in den letzten Jahren jede Schließung eines Verlags-Ablegers für so viel Wirbel? War Leipzig denn vorher eine Buchstadt? Oder wird da über einen Mythos geheult? - Mario Gäbler wollte es wissen und ging recherchieren."

(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 28.04.2010)
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"Die Arbeit, die mit dem "Förderpreis Buchwissenschaft 2009" ausgezeichnet wurde, knüpft nicht nur an die aktuelle Debatte über die Situation des Leipziger Verlagswesens an, sondern leistet auch einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte der Buchstadt."

(mdr.de, 17.03.2010)
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"Am Anfang seines Studiums hat er sie noch fotografiert: Die alte Druckerei am Johannisplatz mit ihren zerschlagenen, das Sonnenlicht reflektierenden Scheiben. Oder das verlassene Gebäude des Leipziger Kommissions- und Großbuchhandels in der Prager Straße. Er hat ihn geliebt, diesen morbiden Charme der Vergänglichkeit. 'Ruinen stellen Fragen, die beantwortet werden müssen', sagt der junge Autor heute. [...]"

(Mario Gäbler im Interview mit der Leipziger Volkszeitung)
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"In den Medien taucht Leipzig als Buchstadt in der Regel nur dann auf, wenn wieder einmal einer der Traditionsverlage den Ort verlässt. [...] Dabei wurde stets verkannt, dass diese sehr bekannten Verlage längst nicht mehr das Bild der Verlagsstadt Leipzig prägten. [...]  Leipzig ist und bleibt weiterhin ein Brainpool für Büchermenschen [...]."

(Mario Gäbler im Interview mit buch-pr)

Interview mit Michael Faber (Kulturbürgermeister und Verleger), Mario Gäbler (Autor), Prof. Siegfried Lokatis (Buchwissenschaftler) und Jonas Plöttner (Verleger), gesendet am 18. März 2010 auf WDR 3 (.mp3)

"Was Rom für die katholische Kirche bedeutet hat, das bedeutete Leipzig als Zentrum für den deutschen Buchhandel und den mitteleuropäischen Buchhandel."
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Interview mit Mario Gäbler auf Uniradio Mephisto (.mp3)

"Auch wenn manche Pläne noch geschmiedet werden müssen. Fazit ist: Buchstadt bleibt Buchstadt - wenn auch unter anderen Vorzeichen."
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