Strandkörbe ohne Venedig

von Thomas Kunst

 

"Kunst beherrscht das Hervorrufen komischer Momente."

"[...] ein Roman, der für sich spricht. Und nach dessen Lesen man ganz schnell an die Nordsee reisen möchte, um zu prüfen, wie sich Fingernägel im Sand finden lassen ..."

(Anna Lischper, poetenladen.de, 29.10.2010) 
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"Der Wein, das Meer und die Liebe: Im Roman wie in den Gedichten beherrschen Dionysos, Poseidon und Aphrodite die dichterische Welt von Thomas Kunst."

"Wenn gute Literatur keine Wirkung mehr entfalten kann, nicht beim Leser ankommt, sondern in den Rechen der Kritiker und Kulturfunktionäre hängen bleibt, dann ist "Strandkörbe ohne Venedig" eine Publikumsbeschimpfung."

"Während sieben Jahren ist dieser unangestrengt wirkende Text herangereift. Für zwei Jahre kam die Arbeit völlig zum Erliegen. 50 Ablehnung hat dem Autor das Manuskript eingebracht. In der Form eines Gesamtkunstwerkes gelangt es nun an seine Leser."

(Sebastian Hennig, fixpoetry.com, 13.08.2010) 
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"Eine mystische Reise zwischen Rom und dem friesischen Levenhaug, dem Innen und dem Außen. Die Zuspitzung der Handlung drängt schließlich die Einsicht auf, dass wir auf allen Wegen immer wieder uns selbst begegnen werden."

"Der unbefangene Leser wird gefesselt sein von der heiteren Resignation, in der freilich das Heitere vorherrscht."

(Neues Deutschland, 29.07.2010)
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"Thomas Kunst [...] gehört zu jener Generation von sprachgewaltigen ostdeutschen Dichtern, die in den Neunzigern kurz für Furore sorgten, dann aber in Vergessenheit gerieten und beim aktuellen Lyrikrevival im Schatten von Jüngeren stehen."

(Richard Kämmerling in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über "Estemaga", 25.03.09)

"Der Dichter aber, von dem hier die Rede ist, kommt schier um vor Gefühlen, und weil er sich aber nicht zurücknehmen und benehmen will, und weil er aber nicht die Unlust zur poetischen Kategorie seiner Dichtung erheben will, glüht er vor Zorn und vor berechtigtem Hass auf all jene, die nichts davon wissen wollen, dass man als Liebender aufhört, ein Zivilist zu sein."

 

(Feridun Zaimoglu in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, 24.06.07)

 

"[Kunst'] Gedichte beginnen mit einer eher beiläufigen Geste, einer Alltagsbeobachtung oder einer flüchtigen Reise-Impression, um dem lyrischen Ich alsbald - in oft unmerklichem Übergang - den Eintritt in eine Sphäre der Geheimnishaftigkeit zu ermöglichen."

 

(Michael Braun in der Frankfurter Rundschau über "Was wäre ich am Fenster ohne Wale", 16.03.05)

 

"Kurz vor der schönen Stelle" - Rezension zu "Strandkörbe ohne Venedig" im Nordkurier
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Besprechung von Michael Hametner auf MDR-Figaro (.mp3)


"Die Welt des Bengt Claasen (...) ist das gnadenlose Scheitern einer romantischen Liebessehnsucht. Intensiver als Thomas Kunst es vermag, kann man es wohl nicht erzählen."
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